Wie die Kriegschronik wurde auch die Schulchronik auf dem Flohmarkt entdeckt. Sie wurde von Roland Kernchen überarbeitet.
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Die Schulkinder von Wispenstein gingen bis zum Herbst 1880 nach Imsen zur Schule. Doch die zunehmende Zahl von Schulkindern - aus Wispenstein kamen 70 Schüler -ließ dann diese Beschulung als nicht mehr tragbar erscheinen. So wird zu Michaelis 1880 in Wispenstein eine eigene Schule eingerichtet. Als Schulraum dient „vorläufig“ ein Raum im Wirtschaftsgebäude des Gutes, der sog. „Alte Krug“, (heute Pappelstraße 24), wo die Knechte wohnten.

Es ist vorstellbar, dass der neugeschaffene Schulraum dem von Albert Anker auf seinem Gemälde „Dorfschule“ aus dem Jahre 1896 ähnelt, aber nach der Darstellung in der Schulchronik war er noch ungeeigneter für die Arbeit mit Kindern: „Das Schulzimmer besteht aus zwei Teilen. Der eine Teil liegt viel höher, ist keine 2 Meter hoch, und durch eine achtstufige Treppe zu erreichen. Der Fußboden des oberen Teils besteht aus Gips. Vom Lehrerpult aus ist nicht die ganze Klasse zu übersehen.“ In dieses Provisorium zieht als erster Wispensteiner Lehrer Louis Biester ein. Er bleibt bis 1884 und aus seiner Zeit stammen auch die ersten Klassenfotos.
  
Der geschilderte „vorläufige Unterrichtsraum“ wird über ein Vierteljahrhundert bis 1906 genutzt und die Lehrer Karl Meinecke (1884 - 86), Friedrich-Wilhelm Engelke (1886 - 88), Otto Rieke (3 Monate 1888), Heinrich Schäfer (1889 - 1900), Heinrich Brandes (1900 - 1903) und Karl Rinnebach (ab 1903) mussten versuchen, den Wispensteiner Kinder darin Wissen und Erziehung zu vermitteln.

Doch schon 1901 wird man wohl an höherer Stelle auf die unzulänglichen Verhältnisse in der Wispensteiner Schule aufmerksam. Jedenfalls legen die Schulvorstände im August dieses Jahres dem zu einer außerordentlichen Sitzung im Schulzimmer versammelten Gemeinderat ein Schreiben der königlichen Regierung vor, das eine Empfehlung zur Trennung der beiden Schulen Imsen und Wispenstein enthält und den Bau einer neuen Schule für Wispenstein samt Lehrerwohnung, Turn- und Spielplatz anregt. Fast ausnahmslos begrüßt man die vorgeschlagene Änderung des jetzigen Notstandes. Beide Punkte werden mit großer Stimmenmehrheit angenommen. Der Enthusiasmus ist so groß, dass man bereits am 17. Oktober eine Fahne für die Schule erwirbt Sie kostet 18,60 Mark, der Betrag wird durch eine Sammlung aufgebracht. 

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Klassenfoto vor dem "Alten Krug" 


Aber dann dauert alles noch etwas. Endlich werden im Juli 1903 die Schulen Imsen-Wispenstein getrennt und für Wispenstein zwei neue Schulvorstände gewählt. Im September findet die jährliche Revision der „Schule“ durch den Königlichen Schulrat Dr. Sachse statt. Und er muss wohl ob der vorhandenen Missstände scharfe Worte gebraucht haben, denn es heißt in den Unterlagen: „Gleich darauf wurde die Gemeinde nun ernsthaft aufgefordert, ein neues Schulhaus zu bauen.“ Die Gemeinde erklärte sich auch sogleich dazu bereit. In der Schulchronik lesen wir: „Als Bauplatz wurde ein Platz mitten im Orte gewählt. Da aber der Herr Graf v. Steinberg dort keinen verkaufen wollt und sonst kein geeigneter zu haben war, mußte der Platz an der Wegelange genommen werden. Zunächst wurde für ½ Morgen von der Gutsverwaltung 3000,- Mark gefordert. Auf Vorstellung des Landrats erklärte sich der Herr Graf bereit, einen ganzen Morgen für 3000,- Mark zu geben. Die königliche Regierung lehnt ein Gesuch um Beihilfe ab mit der Begründung, die Gemeinde sei leistungsfähig.“

Auch dann geht es aber mit dem Schulneubau nicht gleich los, denn im Frühjahr 1904 belastet ein anderes Ereignis die Wispensteiner, die Hochwasserkatastrophe vom 9. Februar. Wie schon vor Jahren treten infolge der Schneeschmelze Leine und Wispe über ihre Ufer. Im Unterdorf steht das Wasser so hoch, dass die Einwohner in Brenn- und Backtrögen auf der Straße durch das Wasser fahren müssen. An der Mühle findet man noch heute die entsprechende Hochwassermarke. Erst im März 1905 wird dann mit dem Schulneubau endlich begonnen. Die Bauleitung hat der Wispensteiner Zimmermeister Wilhelm Marten, die Maurerarbeiten führt Konrad Lemensiek aus. Auch alle übrigen Arbeiten werden an ortsansässige Handwerker übergeben. Der Schulvorstand ( Pastor Wehrbein, Zimmermeister Marten, Förster Schwarze als Vertreter des Grafen Steinberg, Dachdeckermeister August Siegers, Vorsteher Tönnies, Hermann Wiese und der junge Lehrer Paul Rinnebach) geht einstimmig von dem Standpunkt aus, etwas Ordentliches und Solides zu bauen und keine Kosten zu scheuen.

Nach einem Jahr wird der Bau abgeschlossen und am 1. April 1906, einem Sonntag wird die neue Schule eingeweiht. Pastor Wehrbein hält im alten Gebäude zuerst ein kurze Ansprache, dann ziehen die Kinder mit dem Lehrer in ihr Schulhaus ein, begleitet von der ganzen Gemeinde. Hier überreicht Bauherr Marten dem Pastor die Schlüssel, die dieser dann an den neuen Hausherrn, den Lehrer Rinnebach, weitergibt. Anschließend halten der Lehrer, der Vorsteher und der Pastor eine Ansprache im Schulzimmer. Fast die gesamte Gemeinde hatte sich dort eingefunden. Die Kinder beschlossen die Feier mit dem Vortrag einiger Lieder.

Im Herbst 1913 wird auf Veranlassung der königlichen Regierung und auf ihre Kosten ein Vorbau vor den Schülereingang gebaut. Außerdem erhält der Spielplatz eine Schutzwand. Die Schulchronik beschreibt den Klassenraum wie folgt: „Das Klassenzimmer liegt an der Westseite des Schulgebäudes. Es führt ein besonderer Eingang von der Nordseite in den Vorraum. Lehrerwohnung und Schulraum sind getrennt. Die Fenster sind an der Westseite. Das Schulzimmer ist 9 m lang, 6 m breit und 4 m hoch. Das Zimmer ist nicht unterkellert. Unter dem Fußboden befindet sich ein Hohlraum von 10 cm. Durch Öffnungen an dem Fußboden steht dieser mit der Zimmerluft in Verbindung. Neben dem Schornstein ist ein Luftschacht. Die Wände sind unten mit Ölfarbe, oben mit Wasserfarbe gestrichen. Die Decke ist geweißt. Es sind 4 große Fenster vorhanden, an denen sich auch der obere Teil öffnen lässt. Es sind 14 Bänke vorhanden, die nach dem Knorrschen System von unserem Zimmermeister Marten angefertigt sind. Die Bänke sind 2 m lang und viersitzig. Sie stehen in 2 Reihen. Die Kinder bekommen das Licht von links. Zum Schulinventar gehört ein Tisch, ein Lehrerpult, ein Schuhschrank, 2 Schultafeln, ein Stuhl, eine Geige,2 Spucknäpfe, ein Kohlenkasten, ein Bild mit der kaiserlichen Familie (Geschenk des Herrn Grafen v. Steinberg), die drei Kaiser, ein Lutherbild und ein Bild zur Erinnerung an das 2OOjährige Bestehen des preußischen Staates.“

Lehrer Paul Rinnebach hat also als einziger Lehrer an der alten und an der neuen Schule unterrichtet. Er ist einer der ersten toten Soldaten des 1. Weltkrieges und stirbt am 23. August 1914 bei Namur in Belgien. Dazu heißt es in der Schulchronik: „Der von seiner Gemeinde sehr geachtete und beliebte Lehrer wurde zu Beginn des Weltkrieges zum Militär eingezogen. Er wurde in das Res. Inf. Reg. 79 eingestellt. Mit diesem Regiment rückte er in Belgien ein. In dem ersten Kampf den das Regiment bei Namur zu bestehen hatte, wurde Herr Rinnebach durch eine feindliche Granate getötet. Er erhielt einen Volltreffer. Noch am Morgen des 23. August 1914 hatte er mit einem Einwohner unseres Ortes gesprochen. Es ist dieses der Schlosser Kühne. Herr Rinnebach klopfte diesem auf die Schulter und sagte: „Hoffentlich geht’s heute gut.“ Herr Kühne lag schon in Gefechtsstellung. Die Kompanie, in der Herr Rinnebach kämpfte, ging durch die Kompanie des Herrn Kühne vor, um weiter vorwärts eine Stellung zu besetzen. Hier erreichte die heimtückische Kugel den wackeren Soldaten und Lehrer. Die Schulkinder kamen weinend nach Hause, als ihnen der Herr Pastor Giesecke aus Imsen den Tod ihres Lehrers mitgeteilt hatte. Das Andenken an ihn soll bei uns nicht erlöschen. Im Mai 1916 wurde sein Bild feierlich über dem Lehrerpulte der Schule aufgehängt. Herr Pastor Giesecke hielt eine Ansprache. Die Kinder sangen „Freiheit, die ich meine“ und „Wo findet die Heimat die Ruh.“

Nach wechselndem Vertretungsunterricht, bedingt durch den Krieg, kommt 1916 Eduard Otte als Lehrer nach Wispenstein und bleibt hier bis Oktober 1927. In seine Zeit fällt der Bericht über einen verheerenden Wolkenbruch im Jahre 1924: „Im Mai 1924 wurde das Dorf durch eine Überschwemmung in Mitleidenschaft gezogen. Ein kurzes, heftiges Gewitter entlud sich über dem Hils und über den Bergen zur Leine. Wolkenbruchartig strömte der Regen herab. Ich war im Dorfe, als die ersten Tropfen fielen. Bald sah man, dass die Überschwemmung einsetzte. Ich eilte zum Schulhause. Auf dem Weg dorthin reichte mir auf der „Oberen Straße“ das Wasser bis zu den Knien. Es kam vom Mühlenstieg, drang von hinten durch Türen und Fenster in die Häuser und durch die Haustüren hinaus zum Mühlengraben. Schweine und Ziegen mussten aus den Ställen gebracht werden. Bei der Schule strömte das Wasser über die Landstraße in den Vorgarten zum Mühlengraben. Nach einer Stunde war das Wetter vorbei. Im Kampe stand das Wasser. Er glich einem See. Das Gemüse war verschlammt. Auf dem Placke stand das Wasser in allen Häusern. Grotjahns Garten (unterhalb der Wispebrücke) war vollständig zerstört und der Erdboden mit ½ Meter tiefen Rillen durchzogen. Der Mühlengraben war übergelaufen. In der Mühle drang das Wasser durch ein Fenster in das Innere. Mit Mühe wurden noch einige Säcke Mehl etc. in Sicherheit gebracht, einige verdarben. Das Wasser strömte durch die Mühle. Nachher war eine 30 cm hohe Lehmschicht zu entfernen. Im Kruge bei Karl v. Soest sah es ähnlich aus. Einen ganzen Tag lang wurde das Wasser mit der Feuerspritze aus den Kellern gepumpt. Bei Zimmermeister Marten war ein Fliesenweg im Garten weggeschwemmt. Die Fliesen wurden aus dem Mühlengraben wieder herausgeholt.“

 

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Klasse 1929 mit Lehrer Otte 

Auf Otte folgt am 1. Februar 1928 Willi Utermöhlen, der sich in der Schulchronik als recht ungewöhnliche Persönlichkeit darstellt. Viele Seiten lang berichtet er von seinem persönlichen Werdegang, seinen Soldatenerlebnissen und seinen Zeitansichten. Nachdem er fünf Jahre als Lehrer in Föhrste war, schreibt er über seinen Beginn in Wispenstein: „In Föhrste wirkte ich fast fünf Jahre, Jahre auch gemischt mit Freud und Leid. Beruflich ziemlich befriedigt; im kollegialem Verhältnis, das ziemlich unharmonisch war, kraft der es vertretenden Personen ziemlich unbefriedigt, fühlte ich mich, je länger je mehr gezwungen, nach neuen Ufern zu suchen. Da tauchte das vakant gewordene Wispenstein auf. Am 1. Februar 1928 wurde ich mit der Stelle betraut.“

1930 stellt Utermöhlen in der Schulchronik seinen Eindruck über Wispenstein und seine Bewohner dar: „Kurz und gut, welches Bild bietet nun das hiesige Dorf in seinen kirchlichen und Glaubensverhältnissen? Hier ist in Hirnen und Herzen noch immer das Gold der Güter Höchstes, gleich danach der Alkohol mit all seinen Exzessen. Mir ist noch kein Deut gelungen, dieses Übel zurück zu drängen, trotz Einsatz und Einfluß meiner ganzen Person, d.h. nicht mit reinen direkten Belehrungen und Predigten oder anderen ohnmächtigen Überzeugungskünsten, sondern durch eigene Enthaltsamkeit, durch Ab- und Einlenkung auf andere, wohltuendere Genüsse unterhaltender, gesundheitsstärkender Art, und durch abgehaltene Elternabende, volkstümliche Gemeindeabende usw. Aber alles verpufft!. Sie haben das Wehen von dem bisschen kostbaren Geist nicht eines Hauches verspürt. Sie haben das alles mehr oder weniger empfunden als einen guten Pudding nach der täglichen Kost, der dann mit dieser wieder seinen natürlichen Weg geht, aber hierbei ist zu sagen: unverdaut.“

So ist sein Abschied 1935 auch zwiespältig und so klingt auch sein letzter Text: „Meine Feder hat für dieses Buch jahrelang geruht, weil sie viel anderes geschrieben hat und hat schreiben müssen. Heute nun setzt sie wieder an, um meinen Abschied einzuschreiben. Ich gehe nach Göttingen! Wollte ich hier meine Wispensteiner Jahre noch schreiben und beschreiben, dann reichte das Papier kaum. Vielleicht gibt es einmal ein Buch: „Meine große Passion.“ Ich tat wohl viel, nichts Lautes und Grelles, aber viel Stilles, das leise keimt und einmal grünen und dann feststehen wird. Ich tat es wohl hier und dort, ganz und voll tat ich es aber an den Kindern Das ich Deutschland und Deutschtum in ihnen ganz wecken konnte und durfte, das ist mein Trost. Sonst war der Dank wohl klein! Aber wer nach seinem Werke sucht, was sucht der noch Dank ? Aber mein Werk folgt mir nach, dessen bin ich gewiss! Wispenstein, lebe wohl !“

An Utermöhlens Stelle tritt 1935 Konrad Schneider, der hier mit kurzen Unterbrechungen 35 Jahre tätig sein wird und auch als letzter Lehrer Wispensteins die Schließung der Schule 1970 miterleben wird. Viele der jetzt noch lebenden Wispensteiner sind bei ihm noch zur Schule gegangen. Die Eintragungen seiner Jahre sind sachlich gehalten und halten Änderungen im Schulbereich fest.
Nachdem schon 1932 festgestellt wurde, dass die Schulbänke „im Zeichen des Verfalls stehen und dringend des Ersatzes bedürfen,“ werden dann 1936 neue Schulmöbel angeschafft. Es handelt sich um Stahlrohrmöbel, 26 Tische und 52 Stühle, dazu ein Lehrertisch mit Stuhl. Die Kosten belaufen sich auf 1000 RM, der Staat gibt einen Zuschuss von 300 RM. 1938 schreibt Schneider: „Der erwähnte Schulbrunnen ist noch vorhanden, wird aber seit dem Bau der Wasserleitung (1932) nicht mehr benutzt. Die eiserne Pumpe wurde bei der Sammelaktion zur Erfüllung des 4-Jahresplanes abgegeben. Im Klassenzimmer ist Wasserleitung.“

Lehrer Schneider wird am 26. 8. 1939 zum Kriegsdienst einberufen, am 12. 12.40 wegen Schwerkriegsbeschädigung wieder (Kiefer- und Gesichtsverletzung) entlassen, am 1. 4. 43 erneut eingezogen. Am 1. 6. 1944 übernimmt er nach seiner endgültigen Entlassung wieder sein Amt in Wispenstein.

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Klassenfotos 1949 Unter- und Oberstufe Lehrer Wagner und Schneider

In den ersten Nachkriegsjahren sind die Schulverhältnisse zeitweise kaum tragbar. Durch Vertriebene, Flüchtlinge und Ausgebombte erhöht sich die Schülerzahl dramatisch, bis zu 150 Prozent mehr Kinder als vor. dem Kriege sind zu unterrichten. So richtet die Bezirksregierung ab 1. 5. 1947 eine 2. Lehrerstelle ein und es kommt zum Schichtunterricht: Vormittags geht ein Teil der Kinder zur Schule, der andere nachmittags. Doch der Gemeinderat denkt auch an bauliche Veränderungen, an größere Lösungen. Auf den unteren Klassenraum soll ein zweiter aufgebaut werden, aber die Regierung in Hildesheim lehnt diesen Plan (noch) ab. 1950 kommen die Gemeinderäte von Wispenstein und Imsen überein, eine gemeinsame Schule zu bauen. Sie soll vier Klassenräume, eine Sporthalle und ein Zweifamilien-Lehrerwohnhaus bekommen. Doch auch dieser Plan kann nicht realisiert werden, und vorerst bleibt alles bei den beengten Schulverhältnissen in Wispenstein und Imsen. 

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Klassenfoto1958 (Lehrer Schneider/Bartsch) 

Erst 1955 beginnt die Aufstockung des Schulgebäudes, so dass ab dem 1. Mai 1956 in Wispenstein 2 Klassenräume zur Verfügung stehen. Ostern l959 werden die beiden Schulen Wispenstein und Imsen organisatorisch zusammengelegt, 3 Lehrer unterrichten insgesamt. Strukturelle Veränderungen in der regionalen schulischen Gliederung führen dazu, dass vom Schuljahr 1968/69 an die Klassen 6 - 8 die Schule in Föhrste besuchen. 1970 geht Lehrer Konrad Schneider nach 35 Jahren in Wispenstein in den Ruhestand und damit naht auch das Ende der Wispensteiner Schule. Vom Schuljahr 1972/73 an, also ab Sommer 1972, gehen alle Schulkinder aus Wispenstein und Imsen in die Grundschule Föhrste. Durch die Gemeindereform wird Wispenstein 1974 Ortsteil der Stadt Alfeld. Diese verkauft das Schulgebäude, das zu einer Gaststätte umgebaut wird.